Azubis berichten

Erfahrungsbericht aus dem Markt
Erfahrungsbericht aus der Logistik
Duales Studium bei Fressnapf
Azubi-Projek "Agility"
Azubi-Projekt: Artikel für die "tatz"

Unsere Auszubildende Doreen (25) berichtet

Doreen, Auszubildende im 2. Lehrjahr zur Kauffrau im Einzelhandel im Interview.

Warum hast du dich für eine Ausbildung bei Fressnapf entschieden und wurden deine Erwartungen erfüllt?

Ich habe mich bei Fressnapf um eine Ausbildung beworben, da es immer mein Traum war meine Tierliebe zum Beruf zu machen. Die Ausbildung ist sehr abwechslungsreich: der direkte Kontakt mit den Kunden und ihren Haustieren, den Tieren im Markt und der Zusammenarbeit im Team machen mir sehr viel Freude. Meine Erwartungen an die Ausbildung haben sich sowohl im Kundenkontakt, dem Kontakt zu Tieren und einem netten Team in jeder Hinsicht bestätigt.

Was sind deine Aufgaben? Wie sieht ein typischer Ausbildungstag aus?

Einen typischen Ausbildungstag gibt es nicht, jeder tag ist sehr abwechslungsreich, da man ständig mit unterschiedlichen Kunden zutun hat und ihnen weiterhelfen darf. Ebenso zählen die Arbeit an der Kasse und das Verräumen der Ware zu den täglich wiederkehrenden Arbeiten.

Was sind deine Herausforderungen während deiner Ausbildung?

Es gibt jeden Tag Herausforderungen, die man zu bewältigen hat. Das können herausfordernde Anliegen eines Kunden sein, die es zu lösen gilt, die Aneignung von viel Fachwissen oder Aufgaben, die mir meine Kollegen oder meine Ausbilderin stellen.

Was macht dir in der Ausbildung am meisten Spaß?

Am meisten Spaß macht mir natürlich der direkte Kontakt mit den Kunden. Spaß macht die Ausbildung insbesondere mit einem tollen Team, wie es in dem Markt der Fall ist, in dem ich meine Ausbildung mache.

Apropos Team, wie würdest du den Umgang oder die Zusammenarbeit mit deinen Kollegen beschreiben?

Die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen ist super, da wir alle ein sehr gutes Verhältnis zueinander haben. Wir gehen alle respektvoll miteinander um, sodass man sehr schnell das Gefühl hat, dazu zu gehören. Und in erster Linie haben wir natürlich alle eines gemeinsam: die Liebe zu Tieren.

Wer sind deine Ansprechpartner, die dir bei Fragen oder Sorgen zur Seite stehen?

Neben der Marktleitung, kann ich auch jederzeit mit meiner Ausbilderin im Markt sprechen. Beide stehen einem bei Fragen oder Sorgen zur Seite. Bei Anliegen zu Prüfungen, der Berufsschule oder IHK-Korrespondenz, habe ich zudem eine Ansprechpartnerin in der Unternehmenszentrale.

Zu welcher Berufsschule gehst du und wie einfach oder schwer fällt dir der Berufsschulunterricht?

Ich gehe auf das Berufskolleg Kaufmannsschule mit Standort Am Konnertzfeld. Während ich im 1. Lehrjahr an 1,5 Tagen in der Woche Berufsschulunterricht hatte, ist es im 2. Lehrjahr nur noch 1 Tag. Der Berufsschulunterricht fällt mir persönlich nicht schwer, da ich immer versuche am Ball zu bleiben. Auch Mathe ist dann wirklich machbar.

Wie sind deine Arbeitszeiten?

Der Markt hat montags bis samstags von 9-20 Uhr geöffnet und ist im Schichtbetrieb zum Beispiel 9-18 Uhr oder 11-20 Uhr organisiert. In dieser Zeit gibt es insgesamt eine Stunde Pause. Da man oft auch samstags arbeitet, hat man an einem anderen Tag in der Woche zum Ausgleich frei.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten hast du?

Die Fressnapf Akademie bietet durch Seminare und e-Learnings zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten an. Diese können zum Beispiel produktspezifisch sein, die Verkaufs- und Beratungskompetenz fördern oder wie der e-Learning-Kurs „Ernährungsphysiologie des Hundes“ Fachwissen zu einzelnen Tierarten vermitteln. Die Weiterentwicklungs- oder Aufstiegsmöglichkeiten sind individuell, so wurde ein ehemaliger Auszubildender zur Marktleitung oder ein anderer Marktmitarbeiter wechselte in die Unternehmenszentrale in die Filialrevision.

Aus welchen Gründen würdest du Fressnapf als guten Ausbilder empfehlen?

Ich bin sehr zufrieden mit meiner Ausbildung bei Fressnapf, da es mir hier nach 2 Jahren immer noch sehr viel Freude bereitet. Fressnapf bietet einem eine hervorragende Ausbildung bei einem angenehmen Betriebsklima. Man wird sehr gut auf das weitere Berufsleben vorbereitet und hat ebenso gute Chancen nach der Ausbildung übernommen zu werden.

Ausbildung am Standort Feuchtwangen: Schöne Grüße aus Franken

Saskia, David und Melanie (v.l.) berichten als derzeitige Auszubildende in der Logistik in Feuchtwangen.

Einigen von euch könnte „Feuchtwangen“ ein Begriff sein: Bei diesem idyllischen Örtchen, angrenzend an das Autobahnkreuz A6/A7, befindet sich ein Regionallager von Fressnapf. Von hier aus werden die Touren zu den Märkten in Süddeutschland und Teile der Schweiz, Frankreich, Ungarn und Italien organisiert.

An diesem Standort arbeiten in etwa 150 Menschen, unter anderem auch wir. „Wir“ sind die drei Auszubildenden zum Kaufmann/zur Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung am Standort Feuchtwangen: David Müller aus dem dritten Lehrjahr sowie Melanie Stevanovska und Saskia Hofelich aus dem zweiten Ausbildungsjahr.

In alle Bereiche schnuppern

Zu Beginn unserer Lehre durften wir zwei Marktwochen in unserer Region, der näheren Umgebung von Feuchtwangen, verbringen. Das brachte uns Eindrücke davon, wo die Produkte, die wir bewegen, später landen und welche Gegebenheiten für die MarktmitarbeiterInnen wichtig sind. Im weiteren Verlauf haben wir die Abteilungen Wareneingang, Warenbereitstellung, Warenausgang und Haustechnik durchlaufen. Durch den rasanten Wechsel zwischen den einzelnen Abteilungen konnten wir uns ein genaueres Bild von den Teilbereichen und Aufgaben der Logistik machen.

Stammabteilung Warenausgang

Unsere Stammabteilung ist jedoch der Warenausgang mit einem 15-köpfigen Team. Hier lernen wir, wie man disponiert, optimiert – das heißt, die Anzahl der Stellplätze so anzupassen, dass die kommissionierte Ware komplett in den LKW passt – oder auch Fahrer abfertigt. Es gilt für uns, täglich neue Herausforderungen zu bewältigen und neu Erlerntes schnell und selbstständig zu erledigen, sodass wir uns im Team etablieren und Verantwortung übernehmen können. Sollte es jedoch mal nicht ganz glatt laufen, haben wir für jeden Bereich einen Ansprechpartner, dem wir Fragen stellen können. Wir besuchen außerdem ein- bis zweimal wöchentlich die Berufsschule im rund 90 km entfernten Nürnberg, um die theoretischen Inhalte zu erlernen.

Besuche in Krefeld

Da wir hier in Feuchtwangen allerdings nicht alle Abteilungen vor Ort haben, die für unsere Ausbildung relevant sind, besuchen wir innerhalb der schulfreien Zeit die einzelnen Abteilungen wie zum Beispiel die Finanzbuchhaltung oder das BlogTeam in der kaufmännischen Verwaltung in Krefeld. Dort finden auch regelmäßig Seminare der Fressnapf-Akademie statt, an denen wir teilnehmen.

Melanie und Luisa, Duale Studentinnen

Hallo zusammen,

wir sind Melanie und Luisa, zwei Duale Studentinnen in der Unternehmenszentrale von Fressnapf und möchten euch vom bisherigen Ablauf unserer Ausbildung sowie unseren bisherigen Eindrücken und Erfahrungen berichten.

Im August 2016 startete unsere Ausbildung zur Kauffrau im Groß-und Außenhandel in der Unternehmenszentrale in Krefeld mit einem Begrüßungstag. An diesem Tag wurden wir zunächst sehr herzlich von den Azubis aus dem zweiten Lehrjahr und unserer Ausbildungsleitung empfangen und erfuhren, dass die Azubis den Tag mit uns nicht nur durchführen, sondern auch eigenständig organisiert haben. Der Tag war sehr abwechslungsreich gestaltet und umfasste u.a. eine Unternehmenspräsentation, die persönliche Vorstellung von zwei Mitgliedern aus der Geschäftsleitung und einer spannenden Marktrallye. Als Neuankömmlinge bei Fressnapf fühlten wir uns gleich gut aufgehoben und hatten gemeinsam eine Menge Spaß, was uns den Einstieg in ein so großes Unternehmen wesentlich erleichterte.

Am darauffolgenden Tag bestritten wir unsere 4-wöchige Marktphase für den Rest des Augusts, um die grundlegenden Prozesse und Abläufe im Markt für ein anschließend besseres Verständnis in der Unternehmenszentrale zu erhalten.

Am ersten September 2016 startete nicht nur unser erster Einsatz in der Unternehmenszentrale, sondern auch unser Studium an der FOM. Wir erhielten vor Ausbildungsbeginn die Möglichkeit Kontakt zu einander aufzunehmen und wählten gemeinsam den Standort Duisburg.

Luisa (18):

Ich habe mich für den Studiengang International Management entschieden, da ich mich neben der internationalen Wirtschaft vor allem für die englische Sprache interessiere. Dass ein Großteil meines Studiums in Zukunft auf Englisch stattfinden wird, wird mir sicherlich den Umgang mit internationalen Händlern, Lieferanten usw. im Laufe meiner Ausbildung und danach wesentlich erleichtern.

Melanie (23):

Anders als Luisa besuche ich den Studiengang Business Administration an der FOM in Duisburg. Ich habe mich für diesen Studiengang entschieden, weil ich mich sehr für die inhaltlichen, strategischen und organisatorischen Zusammenhänge innerhalb eines Betriebes interessiere und dieser Studiengang insbesondere die betriebswirtschaftlichen, volkswirtschaftlichen und wirtschaftsrechtlichen Kenntnisse vermittelt.

Nachdem mittlerweile einige Monate unserer Ausbildung vergingen, sind wir nach wie vor sehr froh unsere Ausbildung bzw. unser Duales Studium bei Fressnapf begonnen zu haben.

Natürlich ist der Alltag eines dualen Studenten nicht immer leicht: Klassenarbeiten in der Berufsschule und in der selben Woche eine Uniklausur sowie ein Projekt, welches in kürzester Zeit fertiggestellt werden muss? Klingt schwierig, ist aber mit einem guten Zeitmanagement, Durchhaltevermögen und Disziplin durchaus machbar.

Da wir bisher den gleichen Stundenplan in der Universität hatten und somit die selben Klausuren schreiben, konnten wir uns gegenseitig beim Verständnis und beim Lernen unterstützen.

Fressnapf unterstützt duale Studenten ebenfalls in vielerlei Hinsicht:

Wächst einem einmal alles über den Kopf und hinkt man mit dem Lernen hinterher, ist es möglich, zwei Tage Sonderurlaub pro Kalenderjahr für Lernzwecke zu erhalten.

Außerdem erhalten Dualis eine finanzielle Unterstützung, die sich auf die Hälfte der monatlich zu zahlenden Studiengebühren beläuft.

Seit kurzem sind auch regelmäßige Jour-Fixe eingeführt, welche einen gegenseitigen Austausch aller Dualis und die gegenseitige Informations- und Lernmittelweitergabe ermöglichen.

Wir fühlen uns in der Fressnapf-Familie angekommen und sind auf weitere neue Eindrücke in den vielen Abteilungen gespannt.

Besonders gut gefällt uns der offene Umgang mit den Kollegen und das freundliche Miteinander unter den Auszubildenden. Wir haben Fressnapf bisher als einen Ort kennen gelernt, an dem viele unterschiedliche Charaktere gemeinsam ein Ziel verfolgen und dabei immer gerne dazu bereit sind uns etwas beizubringen.

Die Frage, wo wir uns in fünf Jahren sehen, beantworten wir identisch:

Wir sehen uns in einer höheren Position, die mehr Verantwortungsbewusstsein fordert. Doch zunächst möchten wir im nächsten Jahr unsere Ausbildung zur Groß-und Außenhandelskauffrau erfolgreich abschließen.

Nach dem Abschluss unserer Ausbildung und einer Übernahme in einer der Abteilungen, möchten wir uns mehr auf unser Studium konzentrieren und unseren Bachelor of Arts voraussichtlich Ende 2019 abgeschlossen haben. Anschließend haben wir den Wunsch einen Master of Arts zu absolvieren.

Zusammenfassend schätzen wir besonders die Möglichkeit, das im Studium vermittelte Wissen praktisch bei Fressnapf oder in der Berufsschule anwenden zu können und schätzen außerdem die Möglichkeit, nach 3 ½ Jahren zwei Abschlüsse vorzuweisen zu können.

Wir freuen uns weiterhin auf ein gemeinsames, erfolgreiches Durchstarten bei Fressnapf!

Azubi-Projekt: Artikel im Fressnapf-Journal

Sandra, ehem. Auszubildende im Groß- und Außenhandel, heute Mitarbeiterin im Cross Channel Marketing

Während meines Einsatzes in der Abteilung Marketing hatte ich eine besondere Aufgabe im Customer Relationship Management (CRM). Durch mein Hobby im Hundesport „Agility“ konnte ich beim Werbethema im April 2013 bei Fressnapf mitwirken. Das Thema „Agility“ sollte im Journal und auf der Homepage über Texte und Bilder gespielt werden und somit unseren Handzettel in diesem Monat unterstützen. Dazu musste zunächst ein Plan erstellt werden: Was soll erreicht werden und wie kann es erreicht werden? Im Vordergrund sollte hierbei die Aufklärung des Kunden zu diesem Thema stehen. Er sollte erfahren, was genau diesen Hundesport so besonders macht und wie man diese besondere Freizeitbeschäftigung seinem Hund bestmöglich beibringen kann.

Da mir dieses Thema auch privat sehr am Herzen liegt, hatte ich gleich ein paar Ideen parat.

Nach kurzer Zeit wurde dann ein Termin für das Fotoshooting festgelegt. Schließlich sollten die Texte auch durch aussagekräftige Bilder untermalt werden.

Im Oktober 2012 wurden diese dann bei bereits ziemlich kaltem Wetter auf dem Hundeplatz geschossen.

Für die Texte habe ich Stichpunkte vorgegeben, welche dann von einer Autorin zu Texten zusammengefasst wurden. Nach einigen Korrekturläufen stand dann der Artikel fest, welcher heute auf der Fressnapf-Homepage im Fressnapf Journal Ausgabe April 2013 (Seite 8 - 13) zu finden ist.

Ich konnte viel Erfahrung durch diese Aufgabe sammeln. Wenn man einen Artikel im Internet liest, weiß man oft gar nicht wie viel Arbeit dahinter steckt. Nun kann ich besser nachvollziehen, wie ein Artikel für das Journal oder für das Internet entsteht. Und vielleicht bekomme ich irgendwann noch einmal die Gelegenheit, bei so einem Thema mitzuwirken.

Vielen Dank an das Team Customer Relationship Management bei Fressnapf!

tatz-Artikel – das Azubi-Projekt

Jacques und Florian, ehem. Auszubildende im Groß- und Außenhandel, heute Mitarbeiter im Cross Channel Marketing und im HR

„Unser größtes Projekt, während unserer Ausbildung bei Fressnapf, ist die Mitarbeit an unserer internen Mitarbeiterzeitung „tatz“, die seit 2007 existiert. Zuvor arbeiteten seit 2009 insgesamt fünf Azubi-Generationen am Newsletter „A-Team News“, der jedes Quartal erschien.

Durch den tatz Re-Launch 2012 erhielten die Auszubildenden zusammen mit den Trainees eine eigene Nachwuchsseite.

Dadurch vergrößerte sich die Anzahl der Leser enorm – die spannenden Nachwuchsnews wie das Interview mit unserem Unternehmensgründer Torsten Toeller sowie die Teilnahme an Ausbildungsmessen, die zuvor durch den Newsletter, nur von den Abteilungsbetreuern und ausgewählten Mitarbeitern gelesen wurden, erreichen nun alle Mitarbeiter der Unternehmenszentrale.

Alle Arbeitsabläufe, bis zum Erscheinen der Azubiseite in der tatz, werden durch einen stets wechselnden Azubi-Projektleiter koordiniert.

Die Projektarbeit beginnt bei der Suche nach einem geeigneten Thema. Aus diesem Grund wird sechs Wochen vor Erscheinen der Ausgabe ein Meeting mit allen Azubis organisiert, das zur Themenfindung dient. Im gleichen Termin wird der Projektleiter bestimmt, der den Arbeitsablauf für die kommende Ausgabe übernimmt. Dieser stellt das Thema beim regulären tatz Redaktionsmeeting vor. Dieses findet vier Wochen vor Erscheinen der Ausgabe statt und dient zur Abstimmung der Themen aus allen Bereichen des Unternehmens.

Ist das Thema von der Redaktionsleitung genehmigt, beginnt die eigentliche Erstellung der Seite. Dazu bestimmt der Projektleiter Schreiber und „Layouter“. Während sich die Schreiber primär um die Recherche und die Erstellung des Textes kümmern, sind die Layouter für die Beschaffung von Bildmaterial zuständig.

Die Nachwuchsseite der tatz besteht in der Regel aus einem Haupttext und ein bis zwei kleinen Infoboxen.

Sind der Text geschrieben und die Bilder ausgesucht, wird beides der Ausbildungsleitung übergeben. Ist der Text freigegeben, geht dieser inklusive Bilder zur Redaktionsleitung, die den Text zusätzlich absegnen muss. Gibt es auch von ihrer Seite nicht mehr zu beanstanden, kann der Beitrag veröffentlicht werden und wir können uns auf die nächste Ausgabe konzentrieren."