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18.07.2017

Fressnapf Tier-Ratgeber 07/2017: Kleines 1x1 des Trinkverhaltens bei Katzen

FLÜSSIGKEITSBEDARF EINER KATZE

Wie viel Wasser braucht eine Katze, um gesund zu bleiben? Als Faustregel gilt: Pro Kilogramm Körpergewicht benötigt eine erwachsene Katze täglich etwa 50 Milliliter Wasser. Bei Trockenfutterfütterung steigert sich diese Menge jedoch erheblich. Die trockenen, gepressten Pellets enthalten nur einen geringen Wasseranteil von maximal zehn Prozent. Sie füllen den Wasserhaushalt des Katzenkörpers nicht auf – im Gegenteil: Der Magen benötigt zusätzliche Flüssigkeit, um die harten Brocken aufzuweichen und sie dann als Nahrungsbrei in den Darm weiter zu leiten. Landet hingegen täglich Feucht- oder Frischfutter im Futternapf, nimmt der Stubentiger bereits über seine Nahrung eine Menge Feuchtigkeit auf. Feuchtfutter besteht zu 80 Prozent aus Wasser, Frischfutter wie Innereien oder Muskelfleisch zu etwa 70 bis 80 Prozent. Die tägliche Ration Feucht- oder Frischfutter deckt den Wasserbedarf einer Katze damit nahezu.

WILDKATZEN STILLEN DEN DURST ÜBER DIE BEUTE
In einigen Fällen trinken Katzen, die mit Feuchtfutter ernährt werden, wenig bis gar kein Wasser. Ihnen reicht die Versorgung über das Futter. Diese Art der Wasseraufnahme steckt bei den Hauskatzen in den Genen: Wildkatzen ernähren sich von kleinen Tieren wie Vögeln, Mäusen oder auch Kaninchen. Beim Verzehr des frisch erlegten Tieres fressen Wildkatzen auch bluthaltige Innereien. Der Wassergehalt des Blutes reicht ihnen aus, um den Durst zu stillen. Aus diesem Grund suchen sich satte Wildkatzen – wenn überhaupt – nur in seltenen Fällen eine Wasserquelle, um zu trinken. Darüber hinaus besitzen Katzen nur ein gering ausgeprägtes Durstempfinden. Doch wie bekommen Herrchen und Frauchen heraus, ob ihr kleiner Trinknörgler ausreichend Flüssigkeit aufnimmt? Ein einfacher Handgriff verrät es ihnen.

FLÜSSIGKEITSCHECK PER HAUTFALTENGRIFF
Die Hautfalte im Nacken einer Katze verrät, ob sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Für den Test greifen Sie vorsichtig in den Nacken Ihrer Katze und ziehen die Haut sanft hoch. Verschwindet die Falte sofort wieder, sobald Sie die Haut losgelassen haben, führt der Körper Ihres Tieres ausreichend Flüssigkeit. Bildet sich die Hautfalte hingegen nur langsam zurück, ist das ein Anzeichen für Austrocknung – Ihre Katze benötigt dringend Wasser. Schaltet der heißgeliebte Vierbeiner jetzt jedoch mal wieder auf stur und rührt den Trinknapf nicht an, hilft nur noch ein tiefer Griff in die Trickkiste.

MIT KLEINEN TRICKS DIE TRINKMENGE ERHÖHEN

Tipp 1: Liebt Ihre Katzen es, Tropfen zu schlecken, interessiert sich aber überhaupt nicht für den Wassernapf? Stellen Sie einfach Trinkbrunnen auf.

Tipp 2: Zu einem Highlight wird es, wenn das Wasser eine Geschmacksnote erhält. Dafür können Sie einige Tropfen Wasser aus der Thunfischkonservendose oder etwas Katzenmilch untermischen.

Tipp 3: Reichern Sie das Feuchtfutter Ihrer Katze zusätzlich mit etwas Wasser an und teilen Sie das Futter auf mehrere Portionen auf. So mogeln Sie bei jeder Mahlzeit etwas Flüssigkeit unter.

Tipp 4: Achten Sie darauf, den Wassernapf nicht direkt neben den Futternapf zu stellen – das mögen viele Stubentiger nicht und ignorieren den Trinknapf konsequent.

 

 


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Trinkverhalten Katze
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