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11.01.2017

Fressnapf Tier-Ratgeber 01/17: Gesellschaft erwünscht

Katzen sollten idealerweise nicht alleine gehalten werden. Denn sie sind in der Regel sehr gesellige und soziale Tiere. Die Experten der Fachmarktkette Fressnapf geben wertvolle Tipps, damit neben einem neuen Tier auch Harmonie einzieht. Die Vorteile sind klar: Zwei oder noch mehr Katzen können sich miteinander beschäftigen, wenn der Mensch nicht zuhause ist. Zudem kommt man so ihrer natürlichen Lebensform in familiären Verbänden nahe. Kitten aus einem Wurf haben oft mehrere Väter und sind deshalb nur über die Mutter miteinander verwandt. Auch gut befreundete Katzen ohne genetische Bande bilden oft ein unzertrennliches Paar.

PROBLEME UND NACHTEILE
Die Nachteile eines Mehrkatzenhaushalts zeigen sich zum einen in den erhöhten Kosten für Futter, Ausstattung und Tierarzt und zum anderen dann, wenn soziale Probleme unter den Tieren auftauchen. Diese können vielfältiger Natur sein, oft aber haben sie ihre Ursache in der Rangordnung. Diese ist unter Katzen nämlich sehr streng. Sie bestimmt, wer wen vom Schlafplatz vertreiben darf oder wer welches Katzenklo benutzt. Ranghoch sind in der Regel die unkastrierten Katzen – und zwar die Kätzinnen vor den Katern und ältere Tiere vor jüngeren. Wird ein Tier kastriert oder geschlechtsreif, kann es zu einer neuen Rangordnung kommen und damit zu Problemen. Diese zeigen sich häufig durch Unsauber werden oder Beißattacken auf eine oder mehrere andere Katzen. Ein Alarmzeichen kann aber auch ein verändertes Fressverhalten sein oder wenn eine Katze sich zurückzieht, sich nicht mehr so gerne anfassen lässt oder ein stumpfes Fell entwickelt. Sie sollten im Zweifel abklären lassen, ob ein gesundheitliches Problem vorliegt.

WELCHE TIERE PASSEN GUT ZUSAMMEN?
Kitten aus einem Wurf lassen sich meist gut zusammen halten. Bei gemischtgeschlechtlichen Tieren muss aber unbedingt rechtzeitig kastriert werden. Wer erwachsene Katzen aus dem Tierschutz aufnimmt, kann zumeist problemlos Tiere erhalten, von denen bekannt ist, dass sie sich gut verstehen. Ansonsten ist bei einer Neu Vergesellschaftung darauf zu achten, dass die Tiere vom Alter und von ihren individuellen und rassetypischen Charakteren zusammenpassen.

SO GEHEN SIE ES AN
Machen Sie es sowohl der neuen als auch der alten Katze so leicht wie möglich: Die Tiere sollen sich in Ruhe kennenlernen, anfangs am besten nur kurze Zeit unter Aufsicht. Ideal ist, wenn Sie sich für diese Zeit Urlaub nehmen. Je besser Sie ihre bisherige Katze oder die Katzengruppe kennen, umso leichter können Sie einschätzen, ob und wann Sie eingreifen oder ob Sie die Tiere trennen müssen. Sie können die Zusammenführung und Haltung durch einfache Maßnahmen bei der Ausstattung weiter erhöhen.

WIE VIELE KATZEN KÖNNEN ZUSAMMEN LEBEN?
Eine Faustregel für die Größe der Katzengruppe lautet: Pro Katze ein Zimmer. Sie brauchen also mindestens eine Toilette für jede Katze in einem eigenen Raum. Im Normalfall reicht eine Zwei-Zimmer-Wohnung aus, um zwei Katzen halten zu können. Aber auch die Quadratmeterzahl, der Schnitt der Räume und das Aktivitätsniveau der Tiere sind zu beachten. Vor allem, wenn es um die Vergesellschaftung von Katzen geht, die sich bislang noch nicht kennen. Zudem spielt es eine Rolle, ob die Tiere Freigang haben. Je mehr sie sich in der Natur aufhalten können, umso weniger wichtig ist die Wohnfläche.


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Gesellschaft erwünscht
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